President's Letter
Rainer & Margarete Scheiblich

Hallo Freunde,

Ihr kennt alle unser Friendship Badge. Seid Ihr auch über dessen Ursprung und Gründe für die Einführung informiert? Auch wenn dies nicht unser Thema ist, möchten wir Euch dazu einige Informationen geben, da wir feststellen, daß der ursprüngliche Sinn mehr und mehr verloren geht. Der Ursprung geht auf das Spring Jamboree 1970 zurück. Zu jener Zeit hatte EAASDC nur wenige Clubs, so 50 bis 60. Die Clubs waren weit über Deutschland verteilt und man mußte lange Strecken zurücklegen, um einander zu besuchen. Um dies für die Tänzer attraktiver zu machen, wurde das Friendship Badge eingeführt. Damals gab es nur eine Version (weiß/rot) und Clubs außerhalb von EAASDC wurden nicht akzeptiert. Mit den Jahren wuchs die Zahl der Clubs ständig und die Fahrtstrecken wurden kürzer und kürzer. Deshalb mußten andere Versionen unter dem "Druck" der Tänzer geschaffen werden.

Dies führte aber zu einem Wettkampf unter den Tänzern. Jeder wollte der erste sein, der die höchst mögliche Stufe erreicht, sogar durch regelwidrige Besuche von 2 Clubs am selben Abend und ähnlichem. Genauso regelwidrig ist es, Unterschriften beim Besuch eines Specials anzubieten. Während Margarete immer noch Unterschriften bei Besuchen sammelt, habe ich es vor Jahren aufgegeben. Wenn ich zurück schaue, stelle ich fest, daß ich einen großen Fehler gemacht habe, da ein Nachschauen "wann war ich wo?" unmöglich ist.

Wir genießen es, zu reisen und andere Tänzer zu besuchen, besonders wegen der Möglichkeit, andere Menschen zu treffen. Wir hoffen, daß Ihr es aus den selben Gründen tut. Deshalb soll das Friendship Badge eine kleine Belohnung und Erinnerung an die Freude und Freundschaft sein, die wir dadurch erreichen können.

Bis bald in einem Square,


Wie finde ich die richtige Hand?
Bernhard Stief, Teddycoats Uetersen

Einführung

Auf der Square-Dance-Tanzfläche ist es oft wünschenswert, wenn nicht notwendig, zwischen Rechts und Links zu unterscheiden, was für einige Personen ein Problem sein kann. Beispiele sind: Circle left, Right and left thru, usw.

Personen, die dabei Schwierigkeiten haben, werden gelegentlich darauf hingewiesen, sich an ihrer rechten bzw. linken Hand orientieren zu können; das ist jedoch nicht von großem Nutzen, wenn die betreffende Person Schwierigkeiten hat, die rechte oder die linke Hand zu erkennen.

Ziel

Das Ziel dieser Anleitung ist es, den Personen zu helfen, die rechte oder linke Hand korrekt zu erkennen mit der höchsten Erfolgswahrscheinlichkeit und mit einem beträchtlichen Nutzen. Nach erfolgter Erkennung ist die Person in der Lage, in unmittelbarer Analogie die Richtungserkennung auf die fragliche(n) Figur(en) zu übertragen.

Benötigte Teile

Vorgehensweise

Die Erkennung der rechten und der linken Hand kann durch folgendes Vorgehen in der vorgegebenen Reihenfolge erfolgen.

  1. Stelle die Uhr auf die Tischplatte, den Arbeitstisch, eine andere flache Einrichtung oder auf die Oberfläche eines Gegenstandes mit der Vorderseite zu Dir.

    *** Hinweis *** Wenn Du Schwierigkeiten hast zu entscheiden, welche Seite der Uhr die Vorderseite ist, sieh in der Bedienungsanleitung der Uhr nach im Kapitel: "Benutzung der Uhr und Ablesen der Zeit"

  2. Mit parallelen oder fast parallelen Armen lege beide Hände auf die Oberseite des Tisches (oder der Arbeitsplatte) mit der Uhr zwischen ihnen.

    *** Hinweis *** Es wird angenommen, das die betreffende Person zwei Hände hat, was normalerweise der Fall ist. In anderen als der angenommenen Situation ist die hier angeführte Vorgehensweise nicht anwendbar.

  3. Beachte, ob die beiden Daumen die beiden ähnlich aussehenden Glieder der jeweiligen Hand sind, zwischen denen der geringste Abstand besteht. Wenn das der Fall ist, kann der Schritt 4 ausgelassen werden.

  4. Drehe die beiden Hände so gegeneinander, daß sie das Kriterium von Schritt 3 erfüllen.

    ** Warnung ** Drehe niemals eine Hand um mehr als 180 Grad. Sollte dies erforderlich erscheinen, so ist statt dessen eine Drehung in der entgegengesetzten Richtung angebracht, um mögliche Verletzungen zu vermeiden.

  5. Beobachte die relative Position jeden Daumens in Bezug auf die jeweilige Hand und in Bezug auf die Uhr vor dir.

  6. Mit dem wasserfesten Markierungsstift markiere die Hand, deren Daumen der "9" auf der Uhr am nächsten liegt, mit dem Buchstaben "R", und die Hand, deren Daumen der "3" am nächsten liegt, mit dem Buchstaben "L".

Schluß

Die Hand, die das markierte "L" trägt, ist die rechte Hand, und die Hand, die das markierte "R" trägt, ist die linke Hand.


Die Hälfte ist mehr als das Ganze
Hans Beil, EAASDC Vice President

Diese Titelzeile ist fast 3000 Jahre alt und stammt von dem griechischen Dichter Hesiod (8. Jh. v. Ch.). Er drückte damit seine eigene Erfahrung aus, daß wenn man sich nur um einen Teil einer Sache intensiv kümmert, mehr erreicht wird, als wenn man alles gleichzeitig verfolgt. Unter diesem Gesichtspunkt haben wir uns Gedanken über die Jamborees gemacht.

Weniger Jamborees - warum?

Noch vor einigen Jahren lag die Zahl der Teilnehmer an Jamborees regelmäßig im Bereich von 1200 bis 1400 und eine Teilnehmerzahl von um oder unter 1000 war die Ausnahme. Dies hat sich in den letzten Jahren dramatisch geändert. Wir müssen heute feststellen, daß eine durchschnittliche Teilnehmerzahl von um 1000 Tänzer schon ein Erfolg ist und bei vielen Jamborees nur weit weniger Tänzer anwesend sind, z.B. Round Up 98 (Ansbach): ~ 700 Tänzer, Spring Jamboree 99 (Wesel): ~ 600 Tänzer.

Eine Beteiligung von rund 1100 zahlenden Tänzer, wie beim Summer Jamboree 99 in Leverkusen ist leider nur eine – wenn auch sehr erfreuliche – Ausnahme.

Diese Entwicklung hat dazu geführt, daß die finanziellen Ergebnisse der Jamborees in vielen Fällen leider den vorher erstellten Kalkulationen trotz Eintrittsgeldern im Bereich von DM 25,- nicht entsprachen. Sie endeten mit einem Fehlbetrag, der von der EAASDC und ECTA gemäß den derzeitigen Regeln je zur Hälfte zu tragen war. Dies führte dazu, daß in den letzten Jahren der Jahresetat der EAASDC mit Beträgen von 6.000,- bis 8.000,- DM belastet war.

Die Gründe für die zurückgegangene Zahl von Teilnehmern an Jamborees sind sicherlich vielschichtig:

Ein Ausgleich der Defizite von Jamborees ist durch Einsparungen auf der Kostenseite nicht zu erreichen, da hier jeder veranstaltende Club schon auf äußerste Sparsamkeit bedacht ist und Streichungen kaum möglich sind. Eine Erhöhung der Eintrittspreise, die schon heute eine gewisse "Schmerzgrenze" erreicht haben, kommt als Ausgleich schon deswegen nicht in Betracht, weil dies sicherlich nur zu einem weiteren Rückgang der Teilnehmerzahlen führen würde. Als einziger Ausweg bleibt danach nur, die Jamborees selbst für die Tänzer attraktiver zu machen.

Ein Hindernis dabei ist sicherlich, daß mit einer Zahl von 4 Jamborees pro Jahr – neben dem von ECTA veranstalteten Student Jamboree – diese untereinander in Wettbewerb treten und manchen zu der Überlegung veranlassen, zu welchem dieser 4 Jamborees man fahren sollte.

Zusätzlich muß berücksichtigt werden, daß in 1998 bereits zwei Jamborees wegen fehlender Bewerbungen ausfallen mussten.

Aufgrund reiflicher Überlegungen ist der Vorstand der EAASDC zu der Auffassung gekommen, daß nur eine Verringerung der Zahl der Jamborees bei gleichzeitiger Aufwertung des Programms Aussicht hat, für die Zukunft die Zahl der Teilnehmer an einem Jamboree auf frühere Größen zu erhöhen und so wieder zu einem ausgeglichenen finanziellen Ergebnis zu kommen.

Neben dem Fall Round Up, das in unserer Satzung als Zeitpunkt der zwingenden jährlichen Mitgliederversammlung festgeschrieben ist, sollte für ein zweites Jamboree ein Zeitpunkt gewählt werden, der sowohl vom Fall Round Up als auch dem Student Jamboree ausreichend entfernt ist. Eine Möglichkeit wäre das Wochenende nach "Himmelfahrt".

Eine solche Änderung unserer bisherigen Praxis ist sicherlich eine einschneidende Maßnahme, über die nach unserer Meinung nicht nur die in der Mitgliederversammlung vertretenen Mitgliedsvereine entscheiden sollten. Dort ist nur weniger als ein Viertel der Mitgliedsclubs vertreten. Aus diesem Grunde wollen wir schriftlich abstimmen lassen. Diese Verfahrensweise müßte die Mitgliederversammlung beim Fall Round Up beschließen. Danach könnte die schriftliche Abstimmung mit den entsprechenden Änderungen der Geschäftsordnung sowie der Richtlinien für Jamborees erfolgen, deren Ergebnis dann beim diesjährigen Winter Jamboree vorliegen würde.

Wir würden uns freuen, aus dem Kreis der Mitgliedsclubs Reaktionen auf diese Überlegungen und Absichten zu erhalten, um sie gegebenenfalls für das weitere Vorgehen berücksichtigen zu können. Schickt Eure Antworten bitte an:

EAASDC President

Rainer & Margarete Scheiblich

Föhrer Straße 44

65199 Wiesbaden

Fax: 0611 9419 721

email: president@eaasdc.de


Die Leiden des jungen Werther
Johann Wolfgang von Goethe
1. Buch, am 16. Junius.

Auch wir wollen unseren Beitrag zum Goethe-Jahr liefern und bringen hier einen Text, den uns Heiner Fischle schon Anfang letzten Jahres zugesandt hatte (es geht nichts verloren!) - Ed.

Unsere jungen Leute hatten einen Ball auf dem Lande angestellt, zu dem ich mich denn auch willig finden ließ. Ich bot einem hiesigen guten, schönen, aber unbedeutenden Mädchen die Hand, und es wurde ausgemacht, daß ich eine Kutsche nehmen, mit meiner Tänzerin und ihrer Base nach dem Orte der Lustbarkeit hinausfahren und auf dem Wege Charlotten S. mitnehmen sollte...

Das Gespräch fiel aufs Vergnügen am Tanze. - "wenn diese Leidenschaft ein Fehler ist", sagte Lotte, "so gestehe ich Ihnen gern, ich weiß mir nichts übers Tanzen. Und wenn ich was im Kopfe habe und mir auf meinem verstimmten Klavier einen Contretanz vortrommle, so ist alles wieder gut".

Wie ich mich unter dem Gespräche in den schwarzen Augen weidete - wie die lebendigen Lippen und die frischen, muntern Wangen meine ganze Seele anzogen - wie ich, in den herrlichen Sinn ihrer Rede ganz versunken, oft gar die Worte nicht hörte, mit denen sie sich ausdrückte - davon hast du eine Vorstellung, weil du mich kennst. Kurz, ich stieg aus dem Wagen wie ein Träumender, als wir vor dem Lusthause stille hielten, und war so in Träumen rings in der dämmernden Welt verloren, daß ich auf die Musik kaum achtete, die uns von dem erleuchteten Saal herunter entgegenschallte.

Die zwei Herren Audran und ein gewisser N. N. - wer behält alle die Namen -, die der Base und Lottens Tänzer waren, empfingen uns am Schlage, bemächtigten sich ihrer Frauenzimmer, und ich führte das meinige hinauf.

Wir schlangen uns in Menuetts umeinander herum; ich forderte ein Frauenzimmer nach dem andern auf, und just die unleidlichsten konnten nicht dazu kommen, einem die Hand zu reichen und ein Ende zu machen. Lotte und ihr Tänzer fingen einen Englischen (Contra-Dance) an, und wie wohl mir's war, als sie auch in der Reihe die Figur mit uns anfing, magst du fühlen. Tanzen muß man sie sehen! Siehst du, sie ist so mit dem ganzen Herzen und mit ganzer Seele dabei, ihr ganzer Körper eine Harmonie, so sorglos, so unbefangen, als wenn das eigentlich alles wäre, als wenn sie sonst nichts dächte, nichts empfände; und in dem Augenblicke gewiß schwindet alles andere vor ihr. Ich bat sie um den zweiten Contretanz; sie sagte mir den dritten zu, und mit der liebenswürdigsten Freimütigkeit von der Welt versicherte sie mir, daß sie herzlich gern deutsch (Allemande) tanze. - Es ist hier so Mode, fuhr sie fort, daß jedes Paar, das zusammen gehört, beim Deutschen (der Allemande) zusammen bleibt, und mein Chapeau walzt schlecht, und dankt mir's, wenn ich ihm die Arbeit erlasse. Ihr Frauenzimmer kann's auch nicht und mag nicht, und ich habe im Englischen (Contra-Dance) gesehen, daß Sie gut walzen; wenn Sie nun mein sein wollen fürs Deutsche (die Allemande), so gehen Sie und bitten sich's von meinem Herrn aus, und ich will zu Ihrer Dame gehen. - Ich gab ihr die Hand darauf, und wir machten aus, daß ihr Tänzer inzwischen meine Dame unterhalten sollte.

Nun ging's an! und wir ergötzten uns eine Weile an mannigfachen Schlingungen der Arme. Mit welchem Reize, mit welcher Flüchtigkeit bewegt sie sich! und da wir nun gar ans Walzen kamen und wie Sphären umeinander herumrollten, ging's freilich anfangs, weil's die wenigsten können, ein bißchen bunt durcheinander. Wir waren klug und ließen sie austoben, und als die Ungeschicktesten den Platz geräumt hatten, fielen wir ein, und hielten mit noch einem Paare, mit Audran und seiner Tänzerin, wacker aus. Nie ist mir's so leicht vom Flecke gegangen. Ich war kein Mensch mehr. Das liebenswürdigste Geschöpf in den Armen zu haben und mit ihr herumzufliegen wie Wetter, daß alles rings umher verging, und - Wilhelm, um ehrlich zu sein, tat ich aber doch den Schwur, daß ein Mädchen, das ich liebte, auf das ich Ansprüche hätte, mir nie mit einem anderen walzen sollte als mit mir, und wenn ich darüber zugrunde gehen müßte. Du verstehst mich!

Wir machten einige Touren gehend im Saale, um zu verschnaufen. Dann setzte sie sich, und die Orangen, die ich beiseite gebracht hatte, die nun die einzigen noch übrigen waren, taten vortreffliche Wirkung, nur daß mir mit jedem Schnittchen, das sie einer unbescheidenen Nachbarin ehrenhalben zuteilte, ein Stich durchs Herz ging.

Beim dritten englischen Tanz (Contra-Dance) waren wir das zweite Paar. Wie wir die Reihe durchtanzten, und ich, weiß Gott mit wie viel Wonne, an ihrem Arm und Auge hing, das voll vom wahrsten Ausdruck des offensten, reinsten Vergnügens war, kommen wir an eine Frau, die mir wegen ihrer liebenswürdigen Miene auf einem nicht mehr ganz jungen Gesichte merkwürdig gewesen war. Sie sieht Lotten lächelnd an, hebt einen drohenden Finger auf, und nennt den Namen Albert zweimal im Vorbeifliegen mit viel Bedeutung.

"Wer ist Albert?" sagte ich zu Lotten, "wenn's nicht Vermessenheit ist zu fragen." - Sie war im Begriff zu antworten, als wir uns scheiden mußten, um die große Achte zu machen, und mich dünkte einiges Nachdenken auf ihrer Stirn zu sehen, als wir so voreinander vorbeikreuzten. - "Was soll ich's Ihnen leugnen", sagte sie, indem sie mir die Hand zur Promenade bot, "Albert ist ein braver Mensch, dem ich so gut als verlobt bin." - Nun war mir das nichts Neues (denn die Mädchen hatten mir's auf dem Wege gesagt) und war mir doch so ganz neu, weil ich es noch nicht im Verhältnis auf sie, die mir in so wenig Augenblicken so wert geworden war, gedacht hatte. Genug, ich verwirrte mich, vergaß mich, und kam zwischen das unrechte Paar hinein, daß alles drunter und drüber ging, und Lottens ganze Gegenwart und Zerren und Ziehen nötig war, um es schnell wieder in Ordnung zu bringen.


Die Honey Cake Squares Nürnberg im Laufe der Geschichte
Friedrich Zitzmann

Der Clubname war als Referenz an die Stadt der "Lebkuchen" (engl. "honeycake") entstanden, und durch die sich im Laufe der Zeit ergebenden Kontakte zur deutschen Bevölkerung wurden schließlich 1975 auch die ersten Deutschen als Clubmitglieder gewonnen. Es konnten in diesen ersten Jahren zwei Tendenzen festgestellt werden: zum einen verstärkte sich in Nürnberg die Begeisterung für diesen amerikanischen Volkstanz zunehmend, so daß immer mehr Deutsche Clubmitglieder wurden, zum anderen wurden die Amerikaner in jener Zeit derart häufig versetzt, daß der Club ständig "in Bewegung" war, und die Caller und Mitglieder oft monatlich wechselten. So ist es erstaunlich, daß aus dieser Zeit doch fast vollständig alle Unterlagen erhalten geblieben sind. Ab November 1979 taucht in den Gästebüchern immer wieder ein Caller auf, dessen Name sich wie ein roter Faden durch den Club zieht, und der durch seine Art zu callen diesen Club über lange Jahre geprägt hat: Jim Robar. Er callte zahlreiche Clubabende, half 1982 für vier Wochen als Clubcaller aus, und callte zwölf Mal den "Christkindl-Dance" sowie acht Mal die "Night Before". Apropos "Christkindl-Dance" – im Dezember 1975 fand die "1st Christmas Party" statt, die Vorläuferveranstaltung des "Christkindl-Dance", der am 3. Dezember 1977 in Eltersdorf zum ersten Mal veranstaltet wurde. Seit 1988 findet dieser Tanz in Röthenbach bei Nürnberg statt, und so wird es auch dieses Jahr wieder am 27.11.1999 so sein. Zusätzlich findet am 26. November 1999 zum zehntem Mal unsere "Night Before" mit Joachim Rühenbeck (Level A2) statt. Doch zurück zum Geschichtlichen! Hubert Dewald war für die Honey Cakes von Juli 1982 bis August 1988 zuständig, dann übernahm Wolfgang Slama den Club, für den er bis heute callt. Seit September 1989 sind die Honey Cakes ein Plus-Club, so daß wir neben unserem "Fünfundzwanzigjährigen" auch gleichzeitig unser "Zehnjähriges" als Plus-Club feiern können. Zusätzlich zu den beiden Topveranstaltungen im November/Dezember waren die Honey Cakes auch dreimal (1979, 1983, 1992) für die Ausrichtung der bayerischen Spezialität, des "Bavarian Festival" verantwortlich. Wie in jedem Club, so ist auch bei den Honey Cakes keine konstante Mitgliederzahl zu verzeichnen, vielmehr variiert diese zwischen 30 und 50 Personen; und nachdem die meisten Amerikaner in die Staaten zurückgekehrt sind, besteht der Club fast nur noch aus deutschen Mitgliedern. Am 25. September 1999 feiern wir also nun unseren 25. Gründungstag, und zu diesem Geburtstag möchten wir auf diesem Wege alle Squaredancer recht herzlich einladen. Wir haben die Kosten bewußt niedrig gehalten, damit möglichst viele Tänzer daran teilnehmen und mit uns feiern können.


Karolina SDC Bratislava
Jiri Skobak, Caller Karolina SDC Bratislava
Übers: Editor

Dieser slowakische Club ist schon seit elf Jahren aktiv. Er wurde unter dem Namen Petronella gegründet und im Frühjahr 1994 in "Karolina Square Dance Club" umbenannt. Der Karolina SDC hat eine besondere Stellung unter den Clubs der Tschechischen und der Slowakischen Republik. Der Club wuchs in den Wohngebieten der Universitäten, die um Bratislava (Preßburg) konzentriert sind, deshalb studierten oder studieren die meisten Mitglieder (und gründeten Familien: 1998 wurden fünf Kinder geboren, 1999 drei ... bisher). Es ist ein Club mit einer großen Zahl von Mitgliedern, die Adressenliste umfaßt 92 Namen. Es gibt auch keine Probleme, für den Club neue Tänzer zu werben. Die Tatsache, daß viele Karolina-Mitglieder in studentischen Wohngebieten leben oder lebten hat einen interessanten Einfluß: Das Leben in diesen Gebieten, wo niemand etwas tut, außer Du selbst und wo jeder die ersten Monate in Einsamkeit durchstehen muß, bewirkt, daß die Karolina-Mitglieder sehr unabhängige, freundliche Menschen mit gutem Organisationstalent sind. Im Club herrscht eine ausgezeichnete Atmosphäre. In den anderen Clubs gibt es eine Reihe von Leuten, die gerne die Karolina-Veranstaltungen - mit oder ohne Tanz - besuchen (angeblich wegen der Tatsache, daß hier eine Menge sehr hübscher junger Mädchen tanzt (sie sind allerdings sehr oft bereits verlobt) und die sich im sogenannten "Club der Karolina-Freunde" zusammengeschlossen haben. An jeden ersten Mai-Wochenende organisiert Karolina ein Tanzwochenende mit Namen "Non-Traditional May Special Dance". Diese Veranstaltung wird bereits seit 6 Jahren als diejenige mit der besten Organisation und der besten Atmosphäre in der Tschechischen und der Slowakischen Republik bezeichnet. Neben den beiden Tanzhallen, einem hervorragenden Buffet, dem Schwimmbad, dem Lagerfeuer am Freitagabend im nahen Wald, den Wettspielen der teilnehmenden Clubs am Samstagabend, der Afterparty am Samstag, den organisierten Besichtigungstouren und vielen anderen Spielen organisieren Karolina-Mitglieder noch einen großen Open-Air-Dance im Zentrum der Stadt. Dieser Tanz zieht die Aufmerksamkeit der Medien und der breiten Öffentlichkeit auf sich. Er wurde mehrmals in den Haupt-Abendnachrichten des Fernsehens gezeigt. Wir wagen zu sagen, daß nicht viele Veranstaltungen im Ausland eine so gut vorbereitete Organisation und Werbung haben. Beachtet: Vor dem Besuch bitte anrufen! Bis einschließlich August kann man bis 19:00 Uhr das nahegelegene Schwimmbad besuchen!

Club Data The Karolina SDC Bratislava dances Mainstream, Plus and Round Dance II-V
through summer every Wednesday from 19:00 to 22:00. / Im Sommer jeden Mittwoch von 19:00 bis 22:00 Uhr.
DA: Ekoiuventa, Budkova cesta 2, Bratislava-Horsky park, Slovakia
CA: Jan "Falco" Seprak, Stromova 25, 831 01 Bratislava, cellular: +421-903-426283, phone h: +421-7-54775972
MA: Eva "Krtko" Lovasova, phone w: +421-7-49553243, cellular: +421-903-709322, fax: +421-7-49554318, E-mail: lovasovae@eurotel.sk
Callers:
Jiri Skobak, cellular: +421-903-753694, E-mail: scobak@tatrahome.sk
Gusto Kusnir, E-mail: gustav.kusnir@slovakia.honeywell.com
Marian Deanko, E-mail: deanko@decef.elf.stuba.sk Cuers:
Jana "Pipo" Drahosova, E-mail: jdrahosova@incheba.sk
Eva "Meda" Medvedova, E-mail: medvedova@nic.fns.uniba.sk
Guest cuers:
Rosta Kucera, Mirek Sucha

WWW(english information): http://www.dcs.fmph.uniba.sk/~minarik/karolina.html

Nach Auskunft des Autors versteht man an den angegebenen Adressen Deutsch und/oder Englisch (cellular = Mobiltelefon).


Die Rhine-Mosel-Squeezers stellen sich vor
Harry Gröning

Unser Geburtsort ist der Vorort Karthause in der Stadt Koblenz, dort wo sich Rhein und Mosel vereinen und einen innigen "squeeze" ausführen. Unsere Geburtsstunde schlug vor etwa 15 Jahren als unser ortsansässiger Kinderarzt den Square Dance mit einer tanzfreudigen Gruppe einführte und auch heute noch mit den Hobbytänzern, den "Church Squarern", ausübt. Einige, die es etwas "professioneller" und mit "richtigem" Caller und Petticoat wollten, gründeten Anfang 1996 unseren Club, die "Rhine-Mosel-Squeezers". Die uns prophezeiten Probleme konnten wir meistern und 19 Gründungsmitglieder begannen Anfang 1997 locker in die Square Dance Szene einzusteigen und zwar dort, wo bisher ein weißer Fleck auf der Square Dance Landkarte war. Wir fühlen uns als Bindeglied am Mittelrhein, insbesondere zwischen dem Ruhrgebiet und dem Rhein-Main-Gebiet. Wir liegen genau zwischen Euch. Nach allen Richtungen sind es etwa eine Stunde Fahrtzeit: im Norden zur Bonn Square Dance Group, mit der uns eine innige Freundschaft verbindet, im Westen zu den Alfbach Swingers in der Vulkaneifel, nach Osten, zu den Lahn-River Wheelers und nach Süden zu den Tower Mice in Bingen und den Bridge House Twirlers in Bad Kreuznach. Unser eigenes Special, den "1. Schängel Dänz" haben wir im September 1997 erfolgreich und mit vielen Freunden und Gästen durchgeführt. Alle zwei Jahre ein Special, so sagten wir uns, paßt gut in die Zeit großer Konkurrenz. Unsere nächsten Aufgaben lagen also erst einmal in der Nachwuchswerbung. Drei Classes – eine davon mit Jugendlichen – sind bereits gelaufen. Die Graduation der vierten Class findet am Freitag, den 18. Juni statt. So werden wir auf unserem nächsten Special, dem "2. Schängel Dänz" am Samstag, den 18. September mit dann voraussichtlich mehr als 70 Mitgliedern tanzen. Für dieses Special konnten wir Kurt Wierer aus Schwäbisch-Gmünd verpflichten. Er wird unterstützt von unserem Clubcaller Andy Nolden aus Bonn und unserem Nachwuchscaller Jürgen Hahn als MC. Als Gäste seid ihr uns alle herzlich willkommen. Nehmt die Fahrtzeit auf Euch und feiert mit uns. Wir haben ein neu entworfenes Special-Badge und attraktive Jahresshingles. Übrigens können unsere Gäste vom 1. Special den damaligen Button kostenlos in ein Jahresshingle 1997 tauschen. Eine weitere gute Gelegenheit uns zu besuchen, ist unser Clubabend am Tag vor unserem zweiten Special: Freitag, den 17. September um 19.30 Uhr in der Grundschule der (Neu-)Karthause, dort wo wir jeden 1., 3. und 5. Freitag tanzen. Mit Stand vom April 1999 haben wir noch etwa ein Dutzend gestohlener Banner. Kommt vorbei und holt es Euch zurück – z.B. am Freitag, dem 17. September, wir brauchen Platz für neue Banner.